weitere Projekte

Weitere Projekte des Lehrstuhls für Didaktik der Geographie:


Der Einfluss Sprachsensiblen Geographieunterrichts auf sprachliche und fachliche Kompetenzen von Schüler*innen

(Projekt aus Eigenmitteln)

Projektleitung:
Projektbeteiligte:
Projektstart: 07/01/17
Projektende: 07/01/20

Abstract:

Besonders mit dem Übergang vom Sachkundeunterricht in der Grundschule zum Fachunterricht an weiterführenden Schulen begegnen Schüler*innen sprachlichen Schwierigkeiten im Geographieunterricht. Die speziellen Anforderungen von Fachsprache an Kinder ab der Sekundarstufe I stellen für alle Schüler*innen – besonders aber für jene aus sprachlichen Risikogruppen – einen Lerngegenstand dar. Sprache wird im Sprachsensiblen Geographieunterricht nicht mehr nur als Medium, sondern als zu erwerbende Kompetenz begriffen. Erste Studien in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik deuten darauf hin, dass eine sprachsensible Ausrichtung des Fachunterrichts sowohl die sprachlichen als auch die fachlichen Kompetenzen von Schüler*innen verbessert. Im Forschungsvorhaben soll die Wirksamkeit sprachsensiblen, nach der Scaffolding-Methode aufgebauten Geographieunterrichts anhand der Kompetenzen in Bildungs- und Fachsprache sowie der fachlichen Kompetenzen als Zielkriterien untersucht werden. Methodisch soll mit einem experimentellen mixed-methods Prä-/Post-Test-Design gearbeitet werden.


Die geographische Perspektive im Sachunterricht kompetenzorientiert unterrichten

(Projekt aus Eigenmitteln)

Projektleitung: ,
Projektstart: 10/01/15
Projektende: 12/31/16

Abstract:

Im Rahmen des Projektes wurden konzeptionelle Ansätze sowie Unterrichtsbausteine für einen kompetenzorientierten Sachunterricht in der geographischen Perspektive entwickelt.

Publikationen:


Berlin – Entwicklung, Erprobung und empirische Begleitung von geographischen Exkursionsmodulen für die Sekundarstufe

(Projekt aus Eigenmitteln)

Projektleitung:
Projektbeteiligte: ,
Projektstart: 01/01/15
Projektende: 12/31/16

Abstract:

Im Rahmen des Projektes wurden geographische Schüler*innenexkursionen in die Bundeshauptstadt Berlin entwickelt, mit Studierenden und Schüler*innen erprobt und der Einsatz forschend begleitet.

Publikationen:


Kreative Raumaneignung von Kindern und Jugendlichen – theoretische Auseinandersetzung sowie Konzipierung von Unterrichtsbeispielen

(Projekt aus Eigenmitteln)

Projektleitung:
Projektbeteiligte:
Projektstart: 04/01/11
Projektende: 04/01/14

Abstract:

Eine gewisse Popularität haben sogenannte Hacking- oder Guerilla-Aktionen in den öffentlichen Räumen der Städte erlangt, die vordergründig eine Aufmerksamkeitslenkung auf unbeachtete oder nur wenig sorgfältig behandelte Räume bezwecken. Ziel ist keine dauerhafte (Zer-)Störung oder Intervention; vielmehr soll es gelingen, andere Menschen für momentane Lichtblicke oder zum aktiven Eingreifen, z.B. in Form eigener Bepflanzungen an Gehwegen, zu animieren. Der Wert solcher Aktionen ist der Anlass des Ergründens geeigneter Konzepte, um auch Schülerinnen und Schüler für ihre Umwelt zu sensibilisieren und ihnen die eigene Macht in Form kleiner legaler Eingriffe aufzuzeigen. Sie sollen lernen, sich auch mit anderen Menschen und ihren (Raum-)Vorstellungen auseinanderzusetzen und eventuelle Meinungsverschiedenheiten „in einem Schonraum“ auszutragen.

Publikationen:


Die Entwicklung eines Kompetenzstruktur- und -stufenmodells zur geographischen Systemkompetenz (GeoSysKo)

(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

Projektleitung:
Projektstart: 12/01/10
Projektende: 12/31/13
Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)

Abstract:

Die nationalen Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss weisen das Systemkonzept als zentrales Basiskonzept des Faches aus. Die Vermittlung einer geographischen Systemkompetenz stellt eine besondere Herausforderung dar, da im Sinne des Brückenfachcharakters natur- und humangeographische (Sub-)Systeme in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden. Die Herangehensweise, übergeordnete Prinzipien von Systemen bei einer kognitiven Analyse und mentalen Repräsentation erdräumlicher Sachverhalte mit zu berücksichtigen, erscheint als die einzig angemessene, will Geographieunterricht zu einem kompetenten, zukunftsorientierten Raumverhalten qualifizieren. Die Zielsetzung des geplanten Projekts besteht in der empirischen Fundierung eines normativ-bildungstheoretischen Struktur- und Stufenmodells zur Systemkompetenz im Geographieunterricht für den Mittleren Schulabschluss. Dieses Modell soll in Verbindung mit zu konzipierenden Testaufgaben eine kriterienorientierte Auswertung im Rahmen der schulischen Diagnostik erlauben, auch in individualdiagnostischen Anwendungskontexten (z.B. Förderfragestellungen).

Publikationen:

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