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Forschung

weitere Projekte

Weitere Projekte des Lehrstuhls für Didaktik der Geographie:


Spiekeroog – Konzeption und Erprobung einer geographisch ausgerichteten Klassenfahrt: Beschreibung folgt
Berlin – Entwicklung, Erprobung und empirische Begleitung von Exkursionsmodulen für die Sekundarstufe: Beschreibung folgt.

Kreative Raumaneignung von Kindern und Jugendlichen – theoretische Auseinandersetzung sowie Konzipierung von Unterrichtsbeispielen

(Projekt aus Eigenmitteln)

Projektleitung:
Projektbeteiligte:
Projektstart: 04/01/11
Projektende: 04/01/14
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/

Abstract:

Eine gewisse Popularität haben sogenannte Hacking- oder Guerilla-Aktionen in den öffentlichen Räumen der Städte erlangt, die vordergründig eine Aufmerksamkeitslenkung auf unbeachtete oder nur wenig sorgfältig behandelte Räume bezwecken. Ziel ist keine dauerhafte (Zer-)Störung oder Intervention; vielmehr soll es gelingen, andere Menschen für momentane Lichtblicke oder zum aktiven Eingreifen, z.B. in Form eigener Bepflanzungen an Gehwegen, zu animieren. Der Wert solcher Aktionen ist der Anlass des Ergründens geeigneter Konzepte, um auch Schülerinnen und Schüler für ihre Umwelt zu sensibilisieren und ihnen die eigene Macht in Form kleiner legaler Eingriffe aufzuzeigen. Sie sollen lernen, sich auch mit anderen Menschen und ihren (Raum-)Vorstellungen auseinanderzusetzen und eventuelle Meinungsverschiedenheiten „in einem Schonraum“ auszutragen.

Publikationen:


Die Entwicklung eines Kompetenzstruktur- und -stufenmodells zur geographischen Systemkompetenz (GeoSysKo)

(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

Projektleitung:
Projektstart: 12/01/10
Projektende: 12/31/13
Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)

Abstract:

Die nationalen Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss weisen das Systemkonzept als zentrales Basiskonzept des Faches aus. Die Vermittlung einer geographischen Systemkompetenz stellt eine besondere Herausforderung dar, da im Sinne des Brückenfachcharakters natur- und humangeographische (Sub-)Systeme in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden. Die Herangehensweise, übergeordnete Prinzipien von Systemen bei einer kognitiven Analyse und mentalen Repräsentation erdräumlicher Sachverhalte mit zu berücksichtigen, erscheint als die einzig angemessene, will Geographieunterricht zu einem kompetenten, zukunftsorientierten Raumverhalten qualifizieren. Die Zielsetzung des geplanten Projekts besteht in der empirischen Fundierung eines normativ-bildungstheoretischen Struktur- und Stufenmodells zur Systemkompetenz im Geographieunterricht für den Mittleren Schulabschluss. Dieses Modell soll in Verbindung mit zu konzipierenden Testaufgaben eine kriterienorientierte Auswertung im Rahmen der schulischen Diagnostik erlauben, auch in individualdiagnostischen Anwendungskontexten (z.B. Förderfragestellungen).

Publikationen:

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