Neue Publikation: Umweltbewusstsein von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I

Angesichts zahlreicher globaler Umweltkrisen wie dem Klimawandel oder dem Verlust an Biodiversität stellt sich zunehmend die Frage nach dem Umweltbewusstsein der jungen Generation. In einer aktuellen quantitativ-empirischen Studie des Lehrstuhls wurde daher das Umweltbewusstsein von über 10.000 bayerischen Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I mithilfe einer deutschsprachigen Kurzvariante der international etablierten NEP-Skala (New Ecological Paradigm) untersucht.

Die Auswertung der Erhebungsdaten zeigt, dass das Umweltbewusstsein der befragten Jugendlichen im Durchschnitt stark ausgeprägt ist. Bei der differenzierten Betrachtung der Stichprobe lassen sich zudem gruppenbezogene Unterschiede feststellen: So erreichen Mädchen im Allgemeinen sowie Schülerinnen und Schüler an Gymnasien im Vergleich zu jenen an Real- und Mittelschulen höhere Werte. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse positive Zusammenhänge zwischen dem Umweltbewusstsein und der Thematisierung des Klimawandels im Unterricht, der positiven Einstellung des sozialen Umfelds zu Klimaschutzgruppen sowie einem grundlegenden politischen Interesse der Lernenden. Für die Unterrichtspraxis verdeutlichen diese Erkenntnisse, dass ökologische Themen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) weiterhin eng mit sozialen und politischen Dimensionen verzahnt werden sollten.

Die Open-Access-Publikation finden Sie unter folgendem Link:

Stoller, M., Schubert, J. C., & Velling, H. (2026). Umweltbewusstsein von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I – eine quantitativ-empirische Studie. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 32:1.